Begebung einer Wandelschuldverschreibung

G.V.E.I.P.1688
Beschreibung Der Raum wurde durch eine Installation verwandelt. Rund um den Pfennig wurden auf Regalen und in Vitrinen Pfennig-Utensilien gezeigt. Projektion und Poster hingen an den Wänden. In der Moltkerei stand ein Tisch an dem Kutscher und Bieler saßen. Vor ihnen ein Schild: Wandelschuldverschreibung. Eine Kerze mit Pfennigen, die auf Büroklammern ruhte, jedes Mal wenn die Kerze abbrannte löste sich ein Pfennig und fiel in einen Blechteller. Dieser Teller stand auf einer Waage. Auf der anderen Seite der Waage ruhte ein Stück Pech mit dem Begriff Schuld darauf. Zu Beginn der Performance stellten sie sich vor eine Wand mit einem Pfennig auf einem Strohhalm. Dieser wurde anschließend von ihnen gehalten, dann lehnten sie sich mit der Stirn auf der sie einen Pfennig hatten gegeneinander. Der Abdruck blieb auf der Stirn - ein Pfennig Phänomen. Anschließend wurden Erklärungen an einer Tafel mit bunten Wachsstiften und anhand von Unterlagen gegeben, Börsenkurse wurden verlesen und es gab eine Ausschüttung von Pfennigen. Kutscher stieg auf einen Stuhl und goß von einem Tablett Pfennige über die sich darunter befindliche Bieler. Dann wurden die unterschriebenen und gestempelten Wandelschuldverschreibungen ausgegeben.

Eigenschaften

  • Werkgruppe: Pfenniggesellschaft
  • Jahr: 1992
  • Anzahl: 0
  • Technik: Performance und Installation: Dauer: 1 Stunde Zusammenarbeit mit Christine Bieler Dazu gehört eine Serie bestehend aus 6 Blättern mit Zeichnungen zur Veranstaltung
  • Ausstellung: Moltkerei, Wandelschuldverschreibung, Köln 1992.
  • Zustand: sehr gut
  • Standort: Atelier

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